Bereits vor einem Jahrtausend waren Löwenhunde ein beliebtes Objekt in kulturellen Erzeugnissen. Der Fo-Hund oder Buddha-Hund, also die Darstellung eines Löwen, der von der Gestalt her doch sehr einem Hund ähnelte, war in China sehr weit verbreitet.

Miniatur-Löwen

Dass der Löwe eine so große Ähnlichkeit mit einem Hund hat, liegt schlicht an der Tatsache, dass die chinesischen Künstler zwar von Löwen gehört, aber selbst nie einen gesehen, hatten. Daher standen die kleinen Hunde, die von der Statur her einem Löwen ähneln sollten, für Skulpturen, Figurinen und Bilder Modell.

Die Statuen für den öffentlichen Raum wurden aus Stein, Holz, Bronze, Porzellan und Silber hergestellt. Sie wurden aber auch als kleine Figuren für den Privatbesitz oder Schmuckanhänger aus Jade geschnitzt. Ebenfalls waren sie auf Gemälden, Grafiken, Porzellan, gestickt auf Seidenstoffen oder in den Motiven von Webteppichen, sowohl für den künstlerischen als auch für den täglichen Gebrauch, zu finden.

Darstellungen des Fo-Hundes sind heute noch bei Sammlern beliebt und je nach Ausführung und Alter sehr wertvoll. Mehr über die Darstellungen der Pekinesen finden sich in dem Buch „Der Pekingese – Pekingpalasthund – in Geschichte und Kultur“ von Ortrud Neuhof von 2014.

Kultur um den Pekinesen

Wer seinem Pekinesen etwas mehr Luxus bieten möchte, kann ihm ein Zimmer in einem Spa für Hunde und Katzen reservieren. Während Herrchen und Frauchen durch die Welt jetten, kann der Vierbeiner in Kapstadt entspannen.

Die kleinen Hunde sind sehr anhänglich und, wenn sie gut erzogen sind, leicht händelbar. Sie wollen ihren Menschen für sich einnehmen und lassen sich daher meist sehr viel gefallen. So gibt es zum Beispiel verschiedene Kleidungsstücke für Pekinesen. Hier hat sich ein Markt entwickelt, der alles anbietet, was Herrchen und Frauchen begeistert. Dies geht vom einfachen Mäntelchen oder wärmenden Pulli über Sonnenkappen bis hin zu diamantbesetzten Halsbändern. Manche Fußballvereine bieten sogar Trikots für Hunde in den Vereinsfarben an.