Ein kleiner Löwenhund ist seinem Menschen immer zugewandt, aufmerksam und gerne dabei, aber er kann auch Abstand nehmen und auf Zuruf wieder bereit sein zum Schmusen.

Aufgrund seiner Größe muss er keinen Marathon mitlaufen oder eine mehrtägige Gebirgswanderung absolvieren. Aber er geht gerne eine Runde, auch eine größere, an die frische Luft.

Apportieren und Suchspiele

Manchmal ist das Wetter so schlecht, dass Zwei- und Vierbeiner es vorziehen, eine kurze Gassirunde zu machen und dann gleich auf die Couch zu gehen. Wenn man merkt, dass der Hund das doch ein wenig langweilig findet, kann man ihn in der Wohnung ein wenig auspowern.

Jeder Hund liebt es, versteckte Leckerbissen aufzuspüren: Die Spannung ist groß, er kann die Nase einsetzen, und die Belohnung beim Auffinden des Gesuchten ist sofort da. Hierfür kann man in verschiedenen Falten des Kissens oder der Decken im Hundekorb kleine Trockenfutterhappen verteilen. Oder man füllt einen Karton, in dem der Pekinese sich ohne Weiteres auch umdrehen können muss, mit geknülltem Zeitungspapier und versenkt ein paar Lieblingshappen darin. Ein Highlight ist ein „Geschenk“: Man nimmt eine Papiertüte, wie die Brötchentüte vom Bäcker, legt ein paar Leckerbissen hinein und dreht sie zu einer festen Rolle. Diese überreicht man seinem Pekinesen feierlich. Der Hund wird diesen Schatz mit großer Freude nehmen, ihn an seinem Platz sorgfältig zerreißen und die gefundenen Happen genießen.

Um seinen Hund in Bewegung zu bekommen, sollte man ihm das Apportieren im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft machen: Zu Beginn reicht es, wenn er die Nase in die Richtung des zu apportierenden Gegenstandes dreht, dafür gibts schon eine Belohnung. Als nächstes muss er den Gegenstand in die Schnauze nehmen, am Schluss steht das freiwillige Abgeben. Man sollte kein Zerrspiel daraus werden lassen. Hat der Hund verstanden, dass er eine Belohnung bekommt, wenn er den Apportierbeutel oder anderen –gegenstand abgibt, kann man entspannt auf der Couch sitzen und seinen Vierbeiner rennen lassen.